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Jan Möller
  • Donnerstag, 02.03.2017 um 16:44 Uhr

Backlinks für erfolgreiches SEO

Wie man mit Links von externen Seiten ganz oben bei Google landet.

Laut Google nehmen über 200 Faktoren Einfluss auf das Ranking einer Seite bei der Treffer-Anzeige der Suchmaschine. Seit letztem Jahr wissen wir, dass Inhalte und eingehende Links die beiden wichtigsten Faktoren sind, wie ein Senior-Stratege von Google offiziell bestätigte. Mit eingehenden Links sind Links gemeint, die von einer externen Seite auf die eigene Seite führen. Man bezeichnet sie auch als Backlinks. Backlinks sind also von essentieller Bedeutung für erfolgreiches SEO. Wir erklären, wie Blog- und Seitenbetreiber mit ihnen gutes Karma bei Google einheimsen.

  

Beim Aufbau von Backlinks gilt Qualität vor Quantität.

Je mehr Links auf meine Seite oder meinen Blog-Artikel führen, desto besser, richtig? Nicht wirklich. Aus einem aktuellen Whitepaper von Searchmetrics geht hervor, dass die Anzahl der Backlinks als wichtiges Kriterium für hohes Google-Ranking an Bedeutung verliert. Grund dafür sind die sozialen Netzwerke, insbesondere auf Mobile Devices. Social Media-Nutzer liken oder sharen URLs häufig. Vor allem Facebook hat sich zu einem Kuratier-Kanal entwickelt. Aktive Verlinkung findet immer weniger statt.

Wenn Quantität nicht mehr funktioniert, dann können wenige, aber dafür qualitativ hochwertige Backlinks für positiven Einfluss auf das Ranking bei Google sorgen. Doch wie sehen hochwertige Backlinks aus?

  

Google bevorzugt Backlinks mit dem Seitentitel im Ankertext. 

SEO-Experte Adam White untersuchte die Linkprofile diverser Seiten, die in der Google-Suche zu unterschiedlichen Keywords auf dem ersten Platz landen. Dabei kategorisierte er die Backlinks nach der Art ihres Ankertextes. Ziel war es, herauszufinden, wie der Text eines Links aussehen muss, damit Google ihm besonders viel Wert beimisst.

Whites kam bei seiner Auswertung zu dem Ergebnis, dass Google Ankertexte von Backlinks am meisten berücksichtigt, wenn sie den Seitentitel bzw. den Titel eines Blog-Artikels enthalten. Im Schnitt war jeder vierte Link aus dem Linkprofil der Top-Seiten bei Google ein Titel-Link. Der Vorteil von Titel-Links ist, dass sie viele Keywords enthalten. Der Google-Algorithmus wertet sie als “natürlich”. Unnatürlich ausgehende Links straft Google ab. Darunter versteht Google Links, hinter denen der Suchmaschinen-Algorithmus eine Manipulation vermutet. Dazu zählen z.B. gekaufte Follow-Links in Produkt-Artikeln.

  

Wie kommt man an Backlinks?

Es empfiehlt sich also möglichst viele Keywords in den Titel einer Seite bzw. eines Blog-Artikels unterzubringen und darauf zu warten, dass eine von vier externen Webseiten diesen Titel als Ankertext für einen Backlink nutzt. An der Stelle wird es nun interessant, denn alles Warten kann auch vergebens sein. Manipulation geht aber auch nicht, da Google solche Links aufspürt und bestraft. Also was tun?

Um Backlinks zu bekommen, gibt es diverse Möglichkeiten: Als Blogbetreiber kann man Gastbeiträge auf anderen Blogs veröffentlichen, sich in ein Blog-Verzeichnis eintragen und an Blogparaden teilnehmen. Zudem gibt es einige Tools, die bei der Offpage-Optimierung unterstützen. Sie versuchen mit eigenen Datenbanken nachzuahmen, welche Backlinks Google sieht. Online-Marketing-Blogs wie Bonek oder Farbentour stellen die verschiedenen Tools und Herangehensweisen für einen Backlinkaufbau vor.

  

Mit starkem Content schafft man nachhaltiges Linkbuilding.

Bei allen Überlegungen zum Backlinkaufbau sollte man eines nicht vergessen: Wie eingangs erwähnt, wertet Google neben Links auch Inhalte als wichtigstes Kriterium für hohes Ranking. Das Eine funktioniert nicht ohne das Andere. Guter Content ist daher enorm wichtig, nicht nur für Leser, sondern auch weil guter Content Backlinks anzieht. Niemand verlinkt freiwillig auf etwas, das nicht gut ist. Und starke Inhalte sind auch Jahre später noch interessant. Stimmt das Fundament, braucht man es nur in einigen Punkten überarbeiten. Johannes Beus, Gründer und Geschäftsführer des SEO-Tools Sistrix, plädiert daher für ein nachhaltiges Linkbuilding, indem sich Content als auch die Verbreitungswege ständig erneuern und der Nachfrage anpassen.

  

Karmapunkte sammeln durch hochwertige Backlinks.

Auch wenn es eigentlich eine Selbstverständlichkeit ist: Inhalte müssen lesenswert sein, damit sie verlinkt werden. Und um den perfekten Nährboden für qualitative Backlinks zu schaffen, sollten Seitentitel bzw. Überschriften von Blog-Artikeln möglichst viele Keywords enthalten. Diverse Tricks, so wie Gastbeiträge mit entsprechenden Verlinkungen, helfen bei der Offpage-Optimierung. Doch von direkter Manipulation, wie etwa gekauften Links, sollte man Abstand nehmen. Am Ende gewinnt der lange Atem, etwa durch Monitoring mit SEO-Tools, um den Content nachhaltig anzupassen.

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