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Stefan Bosch-Faerber

7 Wege das eigene E-Mail-Marketing in den Sand zu setzen.

Es kommt gar nicht so sehr darauf an, in welchem Geschäftsfeld ein Unternehmen tätig ist, E-Mail-Marketing ist für jede Marke eine der effektivsten Möglichkeiten, um Verkäufe zu initiieren und Einnahmen zu erzeugen. Zwar ist es in der Praxis kompliziert den Return on Investment konkret zu benennen, da auch Markenbekanntheit, Kundenzufriedenheit, Weiterempfehlungen und Kaufvorbereitungen zu den Zielen des E-Mail-Marketings gehören, wenn man alles richtig macht, wird es aber einen positiven Effekt geben.

Allerdings gibt es Stolpersteine, die alles zunichte machen können:

1. Die falsche Betreffzeile auswählen.
Die beste E-Mail inklusive schöner Aufmachung und tollem Angebot bringt nichts, wenn die Betreffzeile nicht dazu einlädt, die E-Mail überhaupt zu öffnen. Sie nutzen ein unpersönliches Satzmonster, das länger als sieben Worte lang ist? Die E-Mail wird schneller im virtuellen Papierkorb landen, als Sie “Spamordner” sagen können.

2. E-Mails ohne echten Nutzen für den Empfänger versenden.
Es ist doch so: Selbst eine recht einfach designte E-Mail kann bei den Abonnenten gut ankommen, wenn sie einen echten Nutzen bzw. Wert bietet. Natürlich ist das Design wichtig, aber interessante Angebote oder Neuigkeiten ziehen die Aufmerksamkeit des Empfängers auf sich.

3. Schlechtes oder kein Targeting.
Heute reicht es nicht mehr bloß eine Standard-E-Mail an alle Abonnenten zu senden: Soll die E-Mail geöffnet werden, heißt es, genau auf die jeweiligen Interessen einzugehen. Das ist natürlich nicht möglich, wenn eine tiefe Segmentierung schlicht fehlt. Oft genug findet dies aber nicht statt – aus Unwissen oder Aufwandsvermeidung.

4. Unklare Ziele für das Marketing haben.
Eigentlich keine Frage, dass Unternehmen ein Ziel für ihre Marketingkampagnen festlegen. Wenn der Inhalt der versendeten E-Mails dann aber nicht dazu passt, wird es schwierig. So ist die Versuchung groß, zu viele CTAs (Call to Action) einzubauen, die den Leser dann eher verwirren und ihn davon abhalten, überhaupt irgendwo zu klicken. „Weniger ist mehr“, sollte das Motto lauten.

5. Die Mails zu seltsamen Zeiten senden.
Für den bestmöglichen Nutzen des E-Mail-Marketings ist auch die richtige Zeit des Absenders wichtig. Es ist ein großer Unterschied, ob Mails die Empfänger morgens oder nachmittags erreichen. Untersuchungen zeigen, dass es ideal ist, die Mails gegen 10 Uhr vormittags zu senden.

6. Ellenlange E-Mails verfassen.
Hier spielt die Tatsache eine Rolle, die sich in den letzten Jahren immer mehr gefestigt hat. Der Zugriff auf das Internet erfolgt heute zum Großteil über mobile Endgeräte. Wenn das E-Mail-Marketing dann auf überlange Mails setzt, liest dies keiner mehr auf den kleinen Bildschirmen. Besser: kurz, einfach, zielgerichtet.

7. Den Fokus zu sehr auf den Verkauf legen.
Die Versuchung ist groß, den Fokus beim E-Mail-Marketing zu verlieren. Denn nicht nur daraus resultierende Verkäufe sind wichtig. Dem Abonnent muss ein echter Wert geboten werden. Merkt er, dass jede E-Mail nur darauf ausgerichtet ist, ihm Dinge zu verkaufen, ist der „Abbestellen“-Button schnell gedrückt.

Und nun: E-Mail-Marketing richtig nutzen!
Unternehmen sollten E-Mails nicht ausschließlich nutzen, um Produkte und Dienstleistungen zu bewerben. Vielmehr sollten die Abonnenten unterhalten und engagiert werden. Das bedeutet nicht, dass separate Mails erstellt werden müssen. Die Mischung macht’s. Solange die Mails Nutzen bieten und ein paar einfache Regeln beachtet werden, wird sich E-Mail-Marketing schließlich auszahlen.

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