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Jan Möller

Visuals done right.

Worauf Marken bei der Erstellung von Visual Content achten müssen.

Visuelle Inhalte sind zum integralen Bestandteil aller Social Media-Kanäle geworden. Das umfasst nicht nur die ohnehin bildlastigen Plattformen wie Instagram, Snapchat oder Pinterest, sondern auch die klassischen Kanäle Facebook und Twitter. So erhalten bspw. Tweets mit Bildern 150% mehr Retweets, als solche ohne Bilder. Und Video- und Foto-Postings auf Facebook bekommen grundsätzlich die meisten Interaktionen. Diese Entwicklung unterstreicht, wie wichtig es ist, dass Marken visuell denken müssen, wenn sie ihre Zielgruppen über Social Media erreichen wollen.

  

Besser einen etablierten Style adaptieren, anstatt diesen komplett neu zu entwerfen.

Wichtig ist vor allem, dass Marken ihren Social Media-Auftritt in einer konsistenten Ästhetik präsentieren. Im besten Fall wartet die CI der Marke mit einem Grundgerüst auf. Trotz ästhetischer Vereinheitlichung sollte jedes Visual für sich selbst stehen können. Damit Nutzer ihn teilen, sollte visueller Content immer nachvollziehbar sein und originär wirken. Allerdings braucht man das Rad nicht neu erfinden: Es ist besser einen etablierten Style zu adaptieren, anstatt diesen komplett neu zu entwerfen. Der visuelle Standard einer Marke erstrahlt dann in frischem Glanz.

Drei Ikonen der Popkultur, ein Style: Das amerikanische Design-Studio Dschwen macht’s vor. Quelle: Instagram

Solche Shareables sind schnell herzustellen und ermöglichen eine hohe Output-Rate. Trotz des geringen Arbeitsaufwandes erzeugen sie eine verhältnismäßig großen Wirkung: Mit simplen Grafiken, wie Zitaten, Memes, Fotos und GIFs schafft man Aufmerksamkeit und weckt Emotionen – die besten Garanten für organische Reichweite, Interaktionen und Shares.

  

Die Voraussetzungen der Socials berücksichtigen.

Doch was auf Instagram gut ankommt, kann auf Facebook völlig daneben liegen. Bevor man mit der Gestaltung visueller Inhalte beginnt, sollte man sich überlegen, welche Art von Visual auf welchen Plattformen funktioniert. Z.B. sind Graphen, Diagramme und Tabellen auf den meisten Kanälen eher schwierig – außer bei Pinterest. Diese Plattform lebt u.a. von bunten Infografiken. Auch sollte das Ziel klar definiert sein: Möchte man Nutzer auf die Markenseite locken, oder steht die Interaktion auf den Kanälen selbst im Vordergrund? Facebook z.B. bietet hierfür Link- oder Foto-Postings an, mit jeweils eigenen Vor- und Nachteilen.

Zudem sollte man die vorgegebenen Bildgrößen der unterschiedlichen Kanäle berücksichtigen. Möchte man dasselbe Visual für mehrere Kanäle nutzen, sollte man es stets für das jeweilige Format anpassen. So verhindert man, dass die Plattformen Grafiken automatisch in das passende Format zwängen, worunter die Qualität der Visuals leiden kann.

All diese Überlegungen fließen bestenfalls in die Konzeption des Visuals ein. Im Netz findet man jede Menge praktikable Anleitungen zur Visual-Gestaltung für Social Media.

  

Warum visueller Content funktioniert.

Menschen sind visuelle Wesen: Ganze 90% der Informationen, die unser Gehirn verarbeitet, sind visuelle Informationen. Eine Studie bestätigt, dass Internet-Nutzer Bildern mehr Aufmerksamkeit schenken als Text. Davon profitiert sogar der Text selbst: 65% behalten durch Bilder unterstützte Inhalte besser. Die Gründe für visuellen Content ließen sich weiter fortführen. Der Blog HubSpot listet z.B. eine ganze Reihe für 2017 relevanter Visual Content Marketing-Statistiken.

  

Erfolgreiches Content Marketing geht nicht ohne visuelle Inhalte.

Um visuelle Inhalte kommt man für erfolgreiches Content Marketing nicht herum. Schnell realisierbare Shareables eignen sich hierfür besonders. Sie minimieren den Arbeitsaufwand und ermöglichen einen hohen Output. Etablierte Styles und Formate darf man ruhig adaptieren, solange man ästhetische Grundlagen, wie die Marken-CI und die Formate der unterschiedlichen Plattformen berücksichtigt. Auch klar definierte Ziele, wie die Erzeugung von Traffic auf der Marken-Seite, sollten in den Gestaltungsprozess mit einfließen.

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